Montag, 5. September 2011

Der erste Tag

Heute hatte ich meinen ersten Tag in der Sprachschule. Für mich heißt das immer einen Fußmarsch von 25 min bis hin. Der Unterricht geht von 9:30 bis 13:30, danach hab ich Freizeit. Wir sind in kleinen Gruppen von 3 bis 5 Personen eingeteilt, also hat jeder genügend Zeit sich in Sprache und Ausdruck zu üben. Die Lehrer sind auch sehr geduldig. Ich habe zwar gemerkt, dass von meinem Schulspanisch noch einiges hängen geblieben ist, aber auch dass ich noch sehr viel lernen muss. Die Gespräche mit meinen Gasteltern werden jedes Mal besser. In der Sprachschule selbst treffen verschiedenste Nationen aufeinander (Australien, Brasilien, Deutschland, Holland, Polen …). Nach dem Unterricht bin ich heute mal ein wenig durch die Stadt gestreift. Auch meinen ersten Einkauf habe ich mit Bravur gemeistert. Buenos Aires ist eine mega große Stadt mit vielen Kontrasten. Die Straßen sind staubig und voll mit Autos. Als Fußgänger muss man echt aufpassen, dass die einen nicht überfahren. Es gibt noch sehr viele alte typische „Ami-Schlitten“ die immernoch gefahren werden. Das sieht und hört man. Fast jedes Auto hat vorne und hinten ziemlich viele Kratzer und Beulen. Das kommt vom Parken. Wenn die Lücke zu klein ist oder man bis zur Stoßstange eingeparkt ist, hilft nur den anderen wegzuschieben. Damit die Stadt wohl nicht so zugebaut wirkt, haben die Einwohner auf jeden Balkon etliche Pflanzen gestellt. Auch jede kleinste freie Fläche wurde in einen kleinen Blumentopf umgewandelt. So baut sich jeder seinen eigenen Quadratmeter grün zwischen Granit und Beton. Dennoch sind die Leute sehr fröhlich, treiben Sport und sind ebenso wie die Australier dem Kaffee-Rausch verfallen.

1 Kommentar:

  1. Ich wünsche dir ganz viel Spaß und Erfolg und Danke dir, dass du mich/uns mit diesem Blog an deinen Erlebnissen teilhaben lässt ;)
    LG, René

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